Pfückt die Strache Bären!

H.C. Strache und die FPÖ schüren mit ihrer Hetzte gegen MigrantInnen und ihrer Frauenpolitik einen rassistischen/sexistischen Grundtenor in Österreich.

Mit Aussagen wie „Daham statt Islam“, „Pummerin statt Muhezin“ oder der Forderung nach Familienbeihilfe nur für „ordentliche österreichische Familien“, hetzt Strache offensive gegen MigrantInnen, und positioniert die FPÖ damit eindeutig am recht bräunlich politischen Rand.

Die FPÖ unterstreicht ihre politische Haltung durch die Tatsache, dass Martin Graf, zusätzlich zu seinem Amt als 3. Nationalratspräsident, ein Alt-Herr der deutsch-nationalen Burschenschaft Olympia ist. Die Treffen dieser Männerbünde dienen als Plattform zur Vernetzung zwischen FPÖ und aktiven Rechtsextremen, wie Gottfried Küssel(NVP). Auch Parteiobmann H.C. Strache hat eine einschlägig rechtsradikale Vergangenheit, wie Fotos von Wehrsportübungen oder sein enger Kontakt zu Norbert Burger(NDP) zeigen. Medial wurde bekannt, dass Martin Grafs Mitarbeiter über eine rechtsextreme Internetplattform einschlägiges Material erworben haben.

Die deutsch-nationalen Verirrungen der Strache FPÖ spiegeln sich auch in ihrer von Sexismus geprägten Frauenpolitik wieder, als beste Beispiel hierfür gilt die niederösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Rosenkranz. In ihrem Buch „MenschInnen: Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen“ versucht sie Rollenbilder zu entwickeln, welche Frauen auf Haushalt und Reproduktion reduzieren.

Durch die ständige mediale Präsenz der FPÖ und ihren explizit rassistischen/sexistischen Haltungen sinkt die Sensibilität innerhalb der Bevölkerung gegenüber diesen Themen massiv. Zahlreichen Beispiele hierfür lassen sich in Kommentaren österreichischer Printmedien sowie in Demonstrationen á la „Mosche ade“ finden.

Daher dürfen wir solchen RassistInnen und SexistInnen keinen Raum zur Hetze geben.


Aufruhr! Widerstand! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

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